Weiterführende Diagnostik

Besteht in der Mammographie ein unklarer Befund, wird die Teilnehmerin innerhalb von 1 Woche nach Befundmittei­lung in die Sprechstunde nach Rendsburg oder Kiel eingela­den, wo sie dann durch den Programmverantwortlichen Arzt persönlich informiert und untersucht wird. Ziel der wei­terführenden Diagnostik ist die endgültige Bewertung des mam­mographisch unklaren Befun­des. Meist sind nur zusätzliche Röntgenaufnahmen oder Ultra­schalluntersuchungen erforder­lich, um eine Klärung herbeizu­führen. Nur in wenigen Fällen ist eine Gewebeentnahme mit einer Spezialnadel notwendig, welche in örtlicher Betäubung ambulant schmerzlos erfolgen kann.

Ergibt die Untersuchung ein weiter behandlungsbedürfti­ges Ergebnis, erfolgt über den behandelnden Frauenarzt die Einweisung der Patientin zur weiteren Therapie möglichst in ein kooperierendes zertifiziertes Brustzentrum . Der notwen­dige Informationsfluss erfolgt dabei über die wöchentlich statt­findenden prä- und postoperati­ven Konferenzen in Rendsburg und Kiel, an denen die Programmverantwortlichen Ärzte, Pathologen, Befunder und Ope­rateure teilnehmen.